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Heimat:
Hochland von Äthiopien bis ins südliche Eritrea, bevorzugt in Höhenlagen von 1500 bis 3000 m ü. NN.
Lebensraum:
Bedingt durch die starke Abholzung sind die gut 16 cm großen Vögel auf inselartige Gebiete mit lockerem Baumbewuchs angewiesen. Hier sind besonders Affenbrotbäume (Adan- sonia digitata), Ringelhülsenakazien (Acacia tortilis), Kosobaum (Hagenia abyssinica), verschiedene Feigenbäume (Ficus ssp.) und Wacholder (Juniperus procera) anzutreffen. Die Vögel haben es aber auch verstanden, auf Parks und Gärten auszuweichen und werden sich zum Kulturfolger entwickeln.
Wenig wählerisch sind die Vögel, wenn es um die knappen Bruthöhlen geht. Bei einem Besuch im Oktober konnten wir brütende Tarantapapageien in Behausungen feststellen, die zwischen 1,80 und 15 m über dem Boden lagen. Die Einschlupflöcher waren meist nicht größer als 4 cm im Durchmesser. Aus einer Bruthöhle flogen gerade vier Junge aus.
Das Nahrungsspektrum der Vögel ist groß. Wir konnten sie beim Verzehr verschie- dener Unkrautsamen, den Früchten der Ringelhülsenakazie, halbreifer Feigen, Wacholderbeeren und verschiedener Blätter beobachten.
Status:
In geeigneten Habitaten sind die Tarantapapageien noch häufig zu finden. Verlässliche Zahlen zum Status liegen jedoch nicht vor.
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